Maastricht hat ein unterirdisches system von für Militärzwecke ge"nützten Gängen. das sich in voller Länge unter den Hoge Fronten erstreckt. Minengänge oder Stollen bildeten einen notwendigen Bestandteil der Verteidigung weil sich der Feind seit 16. Jhdt, an unterirdisch verlegter Pulvergefässe bediente, um so die Breschen in den Fdestungsgürtel zi schlagen. Durch den Bau von Gegenminen konnte man den unter der Erde herannahende Feind rechtzeitig entdecken die Sprengladung unschädlich machen und so einem Sturmangriff auf die geplanten Breschen verhinderen. Weil man sich 1868 nur auf eine symbolische Zrstörung beschränkte, blieb das Netzwerk unter den Hoge Fronten nahezu erhalten. Es umfasst neben Gängen aus früherer Zeit (1690, 1747,1755 und 1759) auch die zwischen 1770 und 1785 ausschliesslich in Mauerwerk gebauten Minensysteme. Diese aus Mergelsteinwänden und einem Tonnengewölbe aus Ziegelstein bestehende Gänge wurden gemäs den Richtlinien von Du Moulin angelegt und zeigten trotz ihrer Länge ein hohes Mass von Perfektion.250x160 img 2738 Damals wurden auch Mehrere isolierte Minensysteme miteinander verbunden. Dieses geheimnisvolle Labyrinth mit den runden kuppelüberwolbten Räumen (Kapellen), den geräumigen Galerien, Treppen, Pulverkammern und Gängen bedeutete eine totliche Gefahr für den Feind. Sobald man in spezielen Horchminen das Herannahen des Feindes feststellte, gruben die Verteidiger von einer der vielen Nisschen in die Galeriewänden aus einen Gang zu der bedrohten Stelle und versuchten dort eine Spreng;ladung anzubringen. Waren feindliche Mineuren oder Stosztrupen in ds Minensystem eingedrungen, wurde ihnen den weg durch zahlreiche Türen versperrt, hinterdenen sich in kleinen Senkgruben versteckte Sprengsätze befanden, die nach Explosion das Gewölbe zum Einsturz bringen und so den Feind Verschütten soltten.

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Stets und überall konnte der Gegner im Dunkeln angreifen. Heutzutage is das unterirdische Labyrinth mit seine Länge von gut 10 km ein einmaliges Monument der Befestigungskunst.

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